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Gedenkfeier am Todesmarsch-Denkmal in Eisenberg

Kreisvorsitzender der LINKEN im SHK, Markus Gleichmann bei einer kurzen Ansprache im Rahmen der Zeremonie.

Am Denkmal für den Todesmarsch, welcher 1945 vom KZ-Buchenwald durch Eisenberg verlief, trafen sich am Sonntag, den 11. April ca. 25 Personen, die an die Opfer und das Leid der KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter mit einer Kranzniederlegung erinnerten. Unter Ihnen waren MdB Ralph Lenkert, Bürgermeister Lippert, Kreisvorsitzender der LINKEN Gleichmann und die Stadtratsfraktionsvorsitzenden Hipp und Nette.
In die Erinnerungszeremonie leitete der Eisenberg LINKEN Chef Ralf Schamun ein. In einer kurzen Rede mahnte  Markus Gleichmann an, kleinere regionale Erinnerungsorte, wie das Denkmal  in Eisenberg weithin zu erhalten und zu pflegen. Neben der Funktion als „Gedenkstätte“ solle die Vermittlung der Geschichte am historischen Ort gestärkt werden um aufzuklären, dass die Verbrechen nicht weit entfernt waren, sondern auch direkt im Heimatort passiert sind. „Die Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte des  Zweiten Weltkrieges bekommt durch das baldige Fehlen von Zeitzeugen eine neue Priorität“ so Gleichmann. Er regte an, Erinnerungsorte mit Informationstafeln zu untersetzten, um zu informieren, Interesse zu wecken und gegen das Vergessen anzukämpfen.
In Folge der Rede legten der Kreisverband der SPD sowie der Kreisverband der LINKEN Kränze nieder. Nach der Zeremonie am Denkmal wurden die Gedenksteine am Friedhof in Eisenberg, sowie in den umliegenden Gemeinden abgefahren und den Opfern damit die Ehre erwiesen.