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Jens Thomas - Mitarbeiter Jena

Gedenken an die Bücherverbrennung in Jena 1933

Am Nachmittag des 26. August 1933 loderte auf dem Jenaer Markt ein Scheiterhaufen – Bücher wurden verbrannt. Am ersten Jahrestag der so genannten „nationalen thüringischen Regierung“ wurden auch in Jena Schriften von Schriftstellern und Wissenschaftlern, die 1933 von den Nazis verboten wurden, ins Feuer geworfen. Unter den von den Nationalsozialisten auf schwarze Listen gesetzten und öffentlich verbrannten Büchern waren auch Werke von Autoren, die in Jena gelebt und gewirkt haben: z.B. von Anna Siemsen, Johannes R. Becher oder Karl Korsch.

Aus diesem Anlass wird die Jenaer LINKE am Donnerstag ab 13.30 Uhr unter Teilnahme des Jenaer Bundestagsabgeordneten Ralph Lenkert und weiterer Mitglieder des Deutschen Bundestages auf dem Jenaer Marktplatz eine Gedenkveranstaltung durchführen. Der Regelschule Winzerla soll bei dieser Gelegenheit ein Klassensatz Bücher eines von den Nazis verfemten Autors übergeben werden.