9. April 2013 Ralph Lenkert

Kämpfen lohnt sich: MdB Ralph Lenkert freut sich über Erfolg der Bahnbündnisse

Eisenbahnbundesamt lehnt Verkürzung der Jenaer Bahnsteige ab


Letzte Woche entschied das Eisenbahnbundesamt über die 30 Widersprüche gegen die von der Deutschen Bahn AG  geplante Verkürzung der Bahnsteige in Jena-Göschwitz und Jena West auf 170 m. 


"Trotz massiven Drucks seitens der Landesregierung und der DB AG gelang es den Bahnbündnissen und mir als Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Gera, Jena und Saale-Holzlandkreis, diese hohe Zahl gut begründeter Einsprüche zu organisieren, was offensichtlich wirkte", freut sich der Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert (DIE LINKE).


Das Eisenbahnbundesamt entschied, dass die DB AG auf den beiden Jenaer Bahnhöfen jeweils zwei Bahnsteige mit 210 m Länge erhalten muss. Damit bleiben beide Bahnhöfe voll "Fernverkehrstauglich". 


"Es freut mich besonders, dass sich auch die Stadt Gera für die Jenaer Bahnhöfe gewinnen ließ" sagt Ralph Lenkert. "Die Mitte-Deutschland-Verbindung verbindet die zwei großen Städte dieses Wahlkreises und ich bin sicher, dass der gemeinsame Einsatz für den Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung als zweigleisige und elektrifizierte Strecke von Gera über Hermsdorf, Stadtroda, Jena nach Weimar erfolgreich sein wird. Wenn Ostthüringen zusammensteht, können wir die "Hauptstadtexzentrik" einer Stadt und der dort sitzenden Landesregierung zügeln."