10. März 2016

Menschlichkeit statt Hass

„Ich bin stolz auf meine Stadt“, sagte Ralph Lenkert, Bundestagsabgeordneter für DIE LINKE, „Beschimpfungen von humanistischen Menschen, Drohkulissen durch die Polizei, Rempeleien durch AFD-Anhänger und die Einschränkung des Demonstrationsrechtes zeigten keine Wirkung. Zweitausendfünfhundert Jenaerinnen und Jenaer vom Schul- bis zum Seniorenalter demonstrierten eindrucksvoll für ein offenes Jena, in dem Schutzsuchende Hilfe erwarten können.“ „Ich war froh, dass sich gerade unsere Jugend trotz diverser Provokationen und kurzzeitig überharter Polizeiaktionen, wie beim Pfeffersprayeinsatz auf stehende Demonstranten am Holzmarkt, nicht vom friedlichen Demonstrieren abbringen lies.“ endet Lenkert.

Welche Anmaßung ist es, wenn in Redebeiträgen auf dem dünnbesetzten Marktplatz in Anspruch genommen wird „für das Volk zu reden“? Wie ignorant muss man sein zu behaupten „wir sind das Volk“, wenn wenige hundert Meter entfernt eine deutlich größere Menge „Volk“ andere Meinungen vertritt. In Punkten Tatsachen und Fakten verdrehen überholt die AfD mit ihren Reden und Pressestatements jede Bundesregierung.

Und für die, die ohne rote Karte auf dem Marktplatz waren, mal zwei Punkte aus dem Wahlprogramm der AfD: -Aushebelung der Schulpflicht und Besserstellung der Privatschulen

Punkte, die den reichen Teil der Bevölkerung privilegieren und gerade Kinder aus armen Familien dauerhaft benachteiligen und die Gesellschaft in arm und reich spalten.

Laut schreit die AfD heute für Ausgrenzung von Flüchtlingen und im Stillen wird die Ausgrenzung der Benachteiligten unserer Gesellschaft vorbereitet.

Gegen Rassismus und Ausgrenzung von Armen wird DIE LINKE, werde ich, jederzeit aufstehen und mein Dank geht an Alle, die gestern ein buntes Bild von Jena zeigten. Danke an Alle die 5 Stunden lang für Integration, Willkommenskultur und für ein menschliches Jena liefen und standen.